• 10.09.2014
    Hundertvierzehn | Interview

    »Die auffällige Abwesenheit von Angst«

    Im Nachlass des Schriftstellers Hans Keilson fand sich ein Tagebuch von 1944 aus seiner Untertauchzeit in den Niederlanden. Die Literaturwissenschaftlerin Marita Keilson-Lauritz, Hans Keilsons zweite Ehefrau, hat das Tagebuch nun ediert und kommentiert. Weiterlesen
  • 09.09.2014
    Hundertvierzehn | Extra

    Zum hundertsten Geburtstag

    Die ungeheure Wucht der Verse des chilenischen Dichters Nicanor Parra ließ Roberto Bolaño schwärmen: »Parra schreibt, als würde er am nächsten Tag auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet.« Seine »Antipoesie« stellt sich zu allem quer. Zum 100. Geburtstag des Antipoeten lesen Sie drei Gedichte in der Übersetzung von Thomas Brovot.

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  • 10.09.2014
    Hundertvierzehn | Extra

    »Das unmögliche Theater ist möglich«

    Das Hörspiel von Wolfram Lotz, ›Die lächerliche Finsternis‹, wurde gerade am Akademietheater in Wien uraufgeführt. Seine Lektorin Friederike Emmerling hat ihn getroffen und mit ihm über das »unmögliche« und das politische Theater gesprochen.

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  • 10.09.2014
    Hundertvierzehn | Interview

    Der Meister des Body Horror in Übersetzung

    Der Kultregisseur David Cronenberg hat seinen ersten Roman geschrieben. ›Verzehrt‹ ist ein so abgründiges Werk, wie es nur der Meister des »Body Horror« erdenken kann. Wir haben Tobias Schnettler befragt, was ihm beim Übersetzen durch den Kopf ging.

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  • 16.09.2014
    Hundertvierzehn | Extra

    Reinhold Messner zum Siebzigsten

    Der große Bergsteiger, Buchautor und Aktivist feiert heute seinen 70. Geburtstag. Wir haben drei ganz persönliche Glückwünsche von seinen langjährigen Freunden und Wegbegleitern Ursula Köhler, Ralf-Peter Märtin und Christoph Ransmayr erhalten. Weiterlesen
  • 19.09.2014
    Hundertvierzehn | Extra

    Das historische Sachbuch für das breite Publikum

    Zum Historikertag 2014 diskutiert Tanja Hommen, Lektorin für den Programmbereich Geschichte, mit drei Historikern darüber, welche Kriterien ein historisches Sachbuch erfüllen müsste, um über die Grenzen der Zunft hinaus wahrgenommen zu werden.

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  • 22.09.2014
    Hundertvierzehn | Extra

    Dirk van Laak: Geschichte und Geschichten

    Literatur und Geschichtsschreibung haben meine Bildungsbiographie nahezu gleichwertig geprägt. Sucht man nach Erkenntnissen über den Menschen und das Leben als solches, dann ergänzen sich beide, wie ich finde, ganz wunderbar. Mir leuchtet bis heute nicht ein, weshalb »Erklären« und »Erzählen« grundsätzlich verschiedene Erkenntniswege darstellen sollen.

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  • 22.09.2014
    Hundertvierzehn | Extra

    Hubertus Büschel: Differenzierte Thesen und die Kunst des Erzählens

    Es war ein heißer Sommerabend. Man konnte den Lack des Parketts riechen, der bei dieser Hitze ein wenig weich wurde – im alten Biologiehörsaal des Gießener Uni-Hauptgebäudes. Ab und an strich ein sanfter Wind durch die hohen Fenster. Es lag ein wenig Spannung in der Luft. Der ›Markt‹ würde mit uns sprechen – die Geschichtslektorin eines der in Deutschland renommiertesten Verlagshäuser war gekommen, um uns ihre Sicht der Dinge darzulegen, was einen historischen Bestseller ausmachen könne.

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  • 22.09.2014
    Hundertvierzehn | Extra

    Ulrike Weckel: Wie entstehen Bestseller?

    Natürlich würde auch ich mich freuen, wenn meine Bücher von mehr Menschen gelesen würden. Aber nie käme ich auf die Idee, einen Bestseller schreiben zu wollen. Auch bei der Wahl meiner Lektüre habe ich seit meiner Pubertät eher gemieden, was gerade lauthals angepriesen wurde und ein breites Publikum fand. Ich bin also gleich in doppelter Hinsicht eine denkbar ungeeignete Beiträgerin zu dieser Debatte. Dennoch habe ich Tanja Hommens Einladung, meine Argumente schriftlich zu fixieren, gerne angenommen, schon um meinen intuitiven Animositäten gegen Bestseller einmal auf den Grund zu gehen.

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