11.07.2014
Hundertvierzehn | Fundstück

Die Welt von Gestern

Am 15. Juli 1929 starb Hugo von Hofmannsthal in Rodaun bei Wien. In einem Brief an Gerty von Hofmannsthal bekundet Thomas Mann sein Beileid und seine Trauer. Die beiden Schriftsteller verband eine 22-jährige intensive Bekanntschaft, die Mann in diesem Brief »nun da sie sich ins Ewige löst, als Brüderlichkeit begreift«.

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21.05.2014
Hundertvierzehn | Fundstück

Die Welt von Gestern

1925 schreibt Jakob Wassermann einen langen Brief an Hedwig und Samuel Fischer, eine »Beichte und Herzenserleichterung« wird es, wie er selbst am Ende feststellt. Der Antisemitismus ist darin ebenso Thema wie der Wunsch nach Wertschätzung seines Schreibens.

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07.05.2014
Hundertvierzehn | Interview

»Mit allen modernistischen Wassern gewaschen«

Alfred Döblins ›Berlin Alexanderplatz‹ ist einer der bedeutendsten Romane des 20. Jahrhunderts. Wir sprachen mit dem Literaturwissenschaftler Moritz Baßler und dem Buchhändler Holger Schwab über Döblin und seinen Roman.

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20.02.2014
Hundertvierzehn | Essay

Alfred Döblin: Berliner Programm

Im Mai 1913 erschien Alfred Döblins berühmtes ›Berliner Programm‹: ›An Romanautoren und ihre Kritiker‹. Mit seiner Polemik gegen psychologische Prosa und seinem Aufruf zu »Tatsachenphantasie« und »Kinostil« ist es eine der großartigsten Selbstvergewisserungen der literarischen Moderne – heute so zukunftsweisend wie vor 100 Jahren.

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28.01.2014
Hundertvierzehn | Bericht

»Meine Gedanken gehören alle zusammen«

Seit seiner Jugend notierte Hugo von Hofmannsthal seine Gedanken. Diese Aufzeichnungen wurden nun erstmals vollständig editiert und in der Kritischen Ausgabe herausgegeben. Konrad Heumann beschreibt, wie es gelang, Ordnung in das Material zu bringen.

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14.01.2014
Hundertvierzehn | Bericht

Arno Schmidts Spätwerk setzen

›Zettel’s Traum‹ und andere Spätwerke Arno Schmidts beeindrucken durch ihr Format, ihre eigenwillige Struktur und Interpunktion. Der Typograph Friedrich Forssman berichtet, wie aus einem komplexen Typoskript ein schönes und lesbares Buch entsteht.

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17.12.2013
Hundertvierzehn | Fundstück

Die Welt von Gestern

Ging das leicht von der Hand? Vor 100 Jahren verfasste Rainer Maria Rilke zu Weihnachten einen Brief an Hedwig Fischer, die Frau des Verlegers Samuel Fischer. Wie viel mehr als einen Weihnachtsgruß dieser Brief enthält, das sehen Sie hier.

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20.11.2013
Hundertvierzehn | Interview

Geschichten aus dem Hinterhaus

Fast jede(r) hatte es schon in der Hand: Das Tagebuch der Anne Frank. Nun ist die Gesamtausgabe ihrer Schriften erschienen. Bei der Buchpremiere in Frankfurt unterhielt sich der Lektor Peter Sillem mit der Autorin und Übersetzerin Mirjam Pressler.

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20.11.2013
Hundertvierzehn | Bericht

Andere Zeiten, andere Klassiker

Uda Strätling lebt als Übersetzerin in Hamburg. Neben Autoren der Gegenwart hat sie Neu- und Erstübersetzungen von Klassikern wie Emily Dickinson und Aldous Huxley angefertigt. Für uns hat sie einige Gedanken über ihre Übersetzungsarbeit notiert.

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05.11.2013
Hundertvierzehn | Bericht

Detektivarbeit des Datierens

Die Größe der Briefbögen, ihre Faltung, die Tintenfarbe – kleinste Details konnten Spuren für Kafka-Forscher Hans-Gerd Koch sein. Sie bildeten die Ankerpunkte für die Datierung und Kommentierung der Briefe Kafkas aus dem Zeitraum 1918-1920.

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