30.07.2014
Hundertvierzehn | Bericht

Der Biograph als Reiseleiter

Wenn man in Prag eine Franz-Kafka-Stadtführung unternimmt, kann es passieren, dass einem allerhand Unsinn erzählt wird. Literaturwissenschaftler und Biograph Reiner Stach hat deshalb eine eigene konzipiert.

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30.07.2014
Hundertvierzehn | Essay

Kathrin Röggla: Das Erzählen in der Zukunft

Realismus als Anstrengung, hybride Medienverhältnisse und Jean Paul als geheimer Bote. Kathrin Röggla bleibt zuversichtlich: »Das Erzählen in der Zukunft wird nicht losgelöst sein von ihrer Gegenwart.«

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15.07.2014
Hundertvierzehn | Essay

Meine Bücher, meine Kinder

Der israelische Schriftsteller Etgar Keret gewährt uns einen Einblick in sein Schreiben und erzählt, warum ›Plötzlich klopft es an der Tür‹, sein fünfter Erzählband, ein Debüt ist. Weiterlesen
15.07.2014
Hundertvierzehn | Extra

Eine Favela aus zerlesenen Taschenbüchern

Am 8. Juni erhielt Peter Stamm den Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg. Die Jury würdigte »die hoch artifizielle Einfachheit« seiner Prosa. Die Laudatio von Michael Hofmann und die Dankesrede des Autors können Sie bei uns nachlesen. Weiterlesen
11.07.2014
Hundertvierzehn | Fundstück

Die Welt von Gestern

Am 15. Juli 1929 starb Hugo von Hofmannsthal in Rodaun bei Wien. In einem Brief an Gerty von Hofmannsthal bekundet Thomas Mann sein Beileid und seine Trauer. Die beiden Schriftsteller verband eine 22-jährige intensive Bekanntschaft, die Mann in diesem Brief »nun da sie sich ins Ewige löst, als Brüderlichkeit begreift«.

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01.07.2014
Hundertvierzehn | Bericht

Fahrtenschreiber – Lektoren unterwegs

Der Roman ›Nachkommen.‹ von Marlene Streeruwitz spielt in Frankfurt. Im März 2014 kam die Autorin in die Stadt am Main, um mit ihrem Lektor die Wirklichkeit im Manuskript zu überprüfen. Roland Spahr berichtet von dieser Frankfurter Ortsbegehung.

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01.07.2014
Hundertvierzehn | Bericht

Eine glückliche Frau

Am 20. Juni war John M. Coetzee im Haus des Buches in Leipzig zu Gast. Seine Übersetzerin Reinhild Böhnke verbrachte den Tag mit dem Nobelpreisträger und erzählt uns, was es ihr bedeutet, Coetzees Werk ins Deutsche zu übertragen. Weiterlesen
18.06.2014
Hundertvierzehn | Bericht

»…man gleitet über das Eis…«

Anne Carsons neuen Gedichtband ›Decreation‹ zu übersetzen ist ein großes Abenteuer. Carson nimmt sich jede Freiheit, aber wie viel Freiheit lässt sie ihrer Übersetzerin? Anja Utler gibt Auskunft.

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17.06.2014
Hundertvierzehn | Extra

Ein unveröffentlichter Fund

Fernando Pessoas legendäre Truhe ist unerschöpflich. Eben erst fand sich in ihr ein unbekanntes Manuskript des portugiesischen Schriftstellers, das er seinem Heteronym Álvaro de Campos zuschrieb. Ein exklusiver Auszug.

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04.06.2014
Hundertvierzehn | Essay

Das Massaker auf dem Tiananmen – Eine Erinnerung

Detlev Claussen blickt zurück auf die Ereignisse in Beijing am 4. und 5. Juni 1989 und zeigt, welche Bedeutung das Erinnern 25 Jahre später für uns hat.

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04.06.2014
Hundertvierzehn | Bericht

PROSANOVA - Was bleibt

Vom 29.5.-1.6.2014 fand in Hildesheim PROSANOVA statt, das Festival für junge Literatur. Der Autor Ferdinand Schmalz und der Blogger Fabian Thomas werfen einen Blick zurück auf das Erlebte, Gesehene und Formulierte dieser intensiven Tage im Zeichen der Literatur.

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21.05.2014
Hundertvierzehn | Interview

»Russland besteht nicht nur aus seinen Anführern«

Catherine Merridale hat ein großes Buch über die lange Geschichte der russischen Machtzentrale geschrieben. Im Interview erzählt sie, wie uns diese beim Verständnis der aktuellen Krise helfen kann und welche Schwierigkeiten sie bei der Recherche im Kreml hatte.

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21.05.2014
Hundertvierzehn | Bericht

»Sie sollten in die Politik gehen... «

Undine Zimmer war in den vergangenen Wochen auf Einladung des DAAD in England. In Sheffield diskutierte sie u. a. mit Studenten über ihr Buch ›Nicht von schlechten Eltern‹ und war zu Gast im House of Commons. Ein Reisebericht. Weiterlesen
21.05.2014
Hundertvierzehn | Interview

Prosanova 2014

Vom 29. Mai bis zum 1. Juni findet zum vierten Mal das PROSANOVA Festival für junge Literatur in Hildesheim statt. Wir haben uns vorab mit dem Organisationsteam in einer leerstehenden Hauptschule getroffen, die gerade zum Festivalzentrum umgestaltet wird.

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21.05.2014
Hundertvierzehn | Fundstück

Die Welt von Gestern

1925 schreibt Jakob Wassermann einen langen Brief an Hedwig und Samuel Fischer, eine »Beichte und Herzenserleichterung« wird es, wie er selbst am Ende feststellt. Der Antisemitismus ist darin ebenso Thema wie der Wunsch nach Wertschätzung seines Schreibens.

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07.05.2014
Hundertvierzehn | Interview

»Haare sind politisch«

Im Gespräch erzählt die Autorin Chimamanda Adichie von ihrem Leben zwischen den USA und Nigeria, von ihrem neuen Roman ›Americanah‹, und warum das Thema Haare immer auch politisch ist.

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07.05.2014
Hundertvierzehn | Extra

Clemens Meyer – Filmdreh

»Mein Ziel war klar: Mordkommission.« Clemens Meyer wollte einst Polizist werden und spielt die Rolle in der Verfilmung seines Romans ›Als wir träumten‹. Wir zeigen zwei exklusive Fotos von den Dreharbeiten und sprechen mit ihm über Film und Leben.

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07.05.2014
Hundertvierzehn | Interview

»Mit allen modernistischen Wassern gewaschen«

Alfred Döblins ›Berlin Alexanderplatz‹ ist einer der bedeutendsten Romane des 20. Jahrhunderts. Wir sprachen mit dem Literaturwissenschaftler Moritz Baßler und dem Buchhändler Holger Schwab über Döblin und seinen Roman.

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07.05.2014
Hundertvierzehn | Fundstück

Bilder denken II

Für »Bilder denken – ein Zitat, drei Fotos« haben wir dieses Mal Teresa Präauer, Tobias Schnettler und Jacob Thomas eingeladen, ein Foto zu machen zu einer Gedichtzeile von Ilse Aichinger: »Hört das Gerüttel«.

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23.04.2014
Hundertvierzehn | Extra

Gabo – Eine Erinnerung

Michi Strausfeld ist heute vielleicht die weltweit anerkannteste Kennerin lateinamerikanischer Literatur und scoutet für S. Fischer. Sie arbeitet mit zwei Nobelpreisträgern – Ocatavio Paz und Mario Vargas Llosa –, aber begonnen hat ihre Liebe zur Literatur des Kontinents mit dem dritten: Gabriel García Márquez.

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