• 06.04.2020
    Hundertvierzehn | Fundstück

    #HosemannsPapierkorb (9)

    Jürgen Hosemann ist Lektor. Am Ende des Tages landen seine Notizen über Lesen, Schreiben und alles, was dazugehört, in seinem Papierkorb – wo wir sie aber nur zu gern wieder herausfischen. Auf Twitter unter #HosemannsPapierkorb ganz aktuell, hier schön beisammen.

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  • 07.05.2020
    Hundertvierzehn | Fundstück

    Ingo Schulze, »Die rechtschaffenen Mörder« oder die Rechnung, die nicht aufgeht

    Die rechtschaffenen Mörder (2020) als einen Roman zu lesen, der beschreibt, wie ein kulti- vierter Bürger der einstigen DDR zum Reaktionär wird, hieße seinen Sinn zu verfehlen. Gleichwohl ist er im Klappentext und in manchen Rezensionen so gelesen worden. Allein die Tatsache, dass Ingo Schulze seine Geschichte nicht nur einmal, sondern in drei nacheinander erzählten Handlungssträngen (Teil I, II und III) angeht, sollte den Leser stutzig machen. Bekanntlich liebt der Autor literarische Verwirrspiele. Doch wozu dieser dreifache Boden im neuen Werk?

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