• 03.05.2017
    Hundertvierzehn | Bericht

    Die Anmut der Großzügigkeit. Marilynne Robinson in Köln

    Hans Jürgen Balmes, Programmleiter der Internationalen Literatur bei S. Fischer, erzählt von seinen Tagen mit der US-amerikanischen Autorin Marilynne Robinson.

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  • 17.01.2018
    Hundertvierzehn | Bericht

    Dass es doch noch Herbst geworden ist

    Im September 2017 lebte Lara Hampe als Stipendiatin der lit.RUHR in Gelsenkirchen, ihre Freundin Franziska Kaiser als Auslandsstudentin in Shenzhen, China. Zwei Städte im Strukturwandel. Beobachtungen im öffentlichen Raum des Nahverkehrs.

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  • 08.01.2018
    Hundertvierzehn | Bericht

    1


    (Liegender)

    Dort, wo man ein Gespräch an kurzer Leine hielt wie einen störrischen, übermütigen Hund, der sich nichts zu Schulden kommen lassen konnte. Der war ja jung, der war ja mild, und so sah man darüber (Worüber? – Über die Umstände!) hinweg.

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  • 08.01.2018
    Hundertvierzehn | Bericht

    1


    (fēi - fliegen)

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  • 08.01.2018
    Hundertvierzehn | Bericht

    2


    (Kluft)

    Ich bin betrunken, trotzdem alles Gute, sagte jemand; aber warum war der Zug auf offener Strecke stehen geblieben? Ein unvorhergesehener Schnitt in den Lauf der Dinge und der plötzliche Verlust von Transparenz: So wurden die Leute zum Schweigen gebracht. Man sagt ja, Schweigen ist das Gegenteil von Reden, aber hier habe ich gesehen, dass es nur die Stimme ist, die ausbleibt, während das Sprechen weiter fortfährt.

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  • 08.01.2018
    Hundertvierzehn | Bericht

    2


    (shàng – beginnen)

    Ein Student ist ein Restaurantbesucher ist jemand, der zum Shoppen fährt, ist ein Reisender an die so nahe Grenze nach Hongkong, von außen sind sie kaum unterscheidbar, sie alle sitzen in Didis, dem chinesischen Uber.

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  • 12.01.2018
    Hundertvierzehn | Bericht

    3


    (söhlig)

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  • 15.01.2018
    Hundertvierzehn | Bericht

    4


    (seiger)

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  • 16.01.2018
    Hundertvierzehn | Bericht

    5


    (flach)

    Da – ein Astronaut!
    Ach nein, das war nur ein Junge ohne Trikot gewesen, der sich seine Kopfhörer vor die Ohren geklemmt hatte.
    Jemand mit Dauerkarte für die Südkurve hatte sich verspätet und musste jetzt pissen wie ein Bergwolf.
    Und wer musste pissen wie eine Bergziege? Sein Begleiter, dessen Hemdkragen unter einem sehr fein karierten Cardigan hervorguckte.

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  • 16.01.2018
    Hundertvierzehn | Bericht

    6


    (Mundloch)

    Das ist die Enkelin von Gerda! Von drei anderen, die einander nur sonntags sahen und gerade so aus dem Fenster sannen, wollte eine nicht mehr weiter sprechen, aus dem Nichts, als fühlte sie sich plötzlich, jetzt erst?, beobachtet. Was schmerzt mehr: beobachtet oder abgehört zu werden?
    Bitte wer?
    Was einem, sonntags und unterwegs eben, gerade so entfällt.

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