08.01.2015
Hundertvierzehn | Essay

Was darf die Satire?

Am 9. Januar 1890 wurde Kurt Tucholsky geboren. Er war einer der bedeutendsten und scharfzüngigsten Journalisten und Schriftsteller der Weimarer Republik, ein pessimistischer Aufklärer, ein Meister der kleinen Form. In seinem Essay »Was darf die Satire?« gibt er 1919 die Antwort, die wir auch heute geben möchten: »Alles«.

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17.12.2014
Hundertvierzehn | Fundstück

Die Welt von Gestern

Am 24.12.1859 wurde Samuel Fischer geboren. Zu seinem 70. Geburtstag im Jahr 1929 erreichte den Verleger in Berlin eine Reihe ganz persönlicher Glückwünsche »seiner« Autoren. Anlässlich des 155. Geburtstagsjubiläums in diesem Jahr zeigen wir drei Gratulationsgrüße.

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05.11.2014
Hundertvierzehn | Fundstück

Die Welt von Gestern

Drei kurze Gedanken, schnell notiert, die Handschrift zeugt von Eile – so wandte sich Arthur Schnitzler im September 1896 an seinen Verleger Samuel Fischer. Ob dieser wohl alles entziffern und beruhigende Antworten übermitteln konnte?

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24.09.2014
Hundertvierzehn | Interview

»Er konnte nicht anders«

Mit dem Band ›Kafka. Die frühen Jahre‹ geht ein Großprojekt bei S. Fischer zu Ende: Die dreibändige Kafka-Biographie von Reiner Stach, an der dieser über 18 Jahre arbeitete. Wir haben ihn vor kurzem getroffen und ihm einige Fragen zu Kafkas Jugend, dem biographischen Arbeiten und seinen Plänen für die Zukunft gestellt.

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30.07.2014
Hundertvierzehn | Bericht

Der Biograph als Reiseleiter

Wenn man in Prag eine Franz-Kafka-Stadtführung unternimmt, kann es passieren, dass einem allerhand Unsinn erzählt wird. Literaturwissenschaftler und Biograph Reiner Stach hat deshalb eine eigene konzipiert.

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11.07.2014
Hundertvierzehn | Fundstück

Die Welt von Gestern

Am 15. Juli 1929 starb Hugo von Hofmannsthal in Rodaun bei Wien. In einem Brief an Gerty von Hofmannsthal bekundet Thomas Mann sein Beileid und seine Trauer. Die beiden Schriftsteller verband eine 22-jährige intensive Bekanntschaft, die Mann in diesem Brief »nun da sie sich ins Ewige löst, als Brüderlichkeit begreift«.

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21.05.2014
Hundertvierzehn | Fundstück

Die Welt von Gestern

1925 schreibt Jakob Wassermann einen langen Brief an Hedwig und Samuel Fischer, eine »Beichte und Herzenserleichterung« wird es, wie er selbst am Ende feststellt. Der Antisemitismus ist darin ebenso Thema wie der Wunsch nach Wertschätzung seines Schreibens.

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07.05.2014
Hundertvierzehn | Interview

»Mit allen modernistischen Wassern gewaschen«

Alfred Döblins ›Berlin Alexanderplatz‹ ist einer der bedeutendsten Romane des 20. Jahrhunderts. Wir sprachen mit dem Literaturwissenschaftler Moritz Baßler und dem Buchhändler Holger Schwab über Döblin und seinen Roman.

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20.02.2014
Hundertvierzehn | Essay

Alfred Döblin: Berliner Programm

Im Mai 1913 erschien Alfred Döblins berühmtes ›Berliner Programm‹: ›An Romanautoren und ihre Kritiker‹. Mit seiner Polemik gegen psychologische Prosa und seinem Aufruf zu »Tatsachenphantasie« und »Kinostil« ist es eine der großartigsten Selbstvergewisserungen der literarischen Moderne – heute so zukunftsweisend wie vor 100 Jahren.

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28.01.2014
Hundertvierzehn | Bericht

»Meine Gedanken gehören alle zusammen«

Seit seiner Jugend notierte Hugo von Hofmannsthal seine Gedanken. Diese Aufzeichnungen wurden nun erstmals vollständig editiert und in der Kritischen Ausgabe herausgegeben. Konrad Heumann beschreibt, wie es gelang, Ordnung in das Material zu bringen.

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