05.11.2013
Hundertvierzehn | Bericht

»Ja, ich werde wach …« – Franz Mon und der Zufall

2008 gestaltete Franz Mon eine Serie von Wortbildern. Fünf Jahre später kommt sein Lektor bei der gemeinsamen Arbeit an dem Lesebuch ›Zuflucht bei Fliegen‹ auf die Idee, den Autor um das Wort »Zufall« als Wortbild zu bitten. Franz Mon lässt sich sofort darauf ein, und sein Lektor Sascha Michel ist bei der Entstehung des gewünschten »Zufalls« dabei. Weiterlesen
05.11.2013
Hundertvierzehn | Bericht

Detektivarbeit des Datierens

Die Größe der Briefbögen, ihre Faltung, die Tintenfarbe – kleinste Details konnten Spuren für Kafka-Forscher Hans-Gerd Koch sein. Sie bildeten die Ankerpunkte für die Datierung und Kommentierung der Briefe Kafkas aus dem Zeitraum 1918-1920.

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05.11.2013
Hundertvierzehn | Extra

Anne Carson – Gedichte

Der Gedichtband ›Decreation‹ (Knopf: New York 2005) von Anne Carson wird im Frühjahr 2014 in der Übersetzung von Anja Utler bei S. Fischer erscheinen. Lesen Sie bei uns vorab vier Texte, die den Beginn von Anne Carsons Gedichtfrequenz ›Halte‹ bilden.

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05.11.2013
Hundertvierzehn | Fundstück

Ankleben verboten!

1928 veröffentlichte Walter Benjamin dreizehn Thesen über die Technik des Schriftstellers unter dem Titel »Ankleben verboten!« – 2007 wurde in der Neuen Rundschau erstmals diese Idee Benjamins aufgegriffen, seitdem wird für jede Ausgabe ein Schriftsteller gebeten, seine eigenen dreizehn Thesen zu formulieren. Bei uns macht Antje Rávic Strubel den Anfang.

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05.11.2013
Hundertvierzehn | Extra

Playlist – Thomas von Steinaecker

Was macht ein Autor auf einem langen Flug um die halbe Welt? Schreiben natürlich. Und doch sicherlich auch Musik hören? Wir haben Thomas von Steinaecker, der gerade aus Tokio zurück nach Deutschland fliegt, gefragt, welche Lieder er dabei auf den Ohren hat.

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23.10.2013
Hundertvierzehn | Extra

Wie geht man mit Kritiken um?

»Der Kritiker gleicht dem Kind, das den Gorilla im Zoo mit Steinen bewirft, weil es sich durch die Gitterstäbe geschützt weiß«, schreibt J. M. Coetzee an Paul Auster. Lesen Sie den Briefwechsel der beiden Schriftsteller über unliebsame Kritiken exklusiv auf Hundertvierzehn.de.

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21.10.2013
Hundertvierzehn | Interview

»Ich kenne sie doch ein Stück weit – durch ihr Werk.«

In der Nähe des Berliner Tiergartens lebt die Übersetzerin Heidi Zerning, 73, die seit dreizehn Jahren die Bücher der Nobelpreisträgerin Alice Munro und auch vieler anderer großer Autoren wie Virginia Woolf und Truman Capote ins Deutsche übersetzt hat.

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21.10.2013
Hundertvierzehn | Interview

Vater Staat und Mutter Sprache?

Karl-Heinz Göttert untersucht in seinem neuen Buch die Angst vor der angeblich verschwindenden Bedeutung der deutschen Sprache im Kontext der Globalisierung. Wir haben ihn gebeten, uns etwas zu den fünf Fragen zu erzählen, die ihm selbst am häufigsten gestellt werden.

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21.10.2013
Hundertvierzehn | Bericht

Drei Tote

Gerhard Roth lebt im Winter in Wien, die anderen Monate in der Südsteiermark, nicht weit von der österreichisch-slowenischen Grenze. Er nimmt uns mit auf einen Spaziergang, der direkt in sein neues Buch führt: ›Grundriss eines Rätsels‹ erscheint im Herbst 2014 bei S. Fischer.

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21.10.2013
Hundertvierzehn | Fundstück

»Mein Buch, dein Buch« – von Robert Gernhardt

Robert Gernhardt erzählt vom alten Spiel, das sich in jedem Jahr wiederholt. Die Bücher des Herbstes sind geschrieben und erschienen, wechselseitig mit Widmungen an Kollegen geschickt. Und nun die Begegnung. Begrüßung, Abtasten, Lauern, fatale Gedanken. Hast du mein Buch gelesen?

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07.10.2013
Hundertvierzehn | Interview

Fragen wie Fichte 1 – Clemens Meyer

»Hast du viele Freunde? Schämst du dich viel? Lebst du gerne?« Fragen will gelernt sein. Hubert Fichte hat mit seinen Interviews eine neue Kunstform geschaffen und damit einen neuen Ton in die deutsche Literatur eingeführt. Wir haben mit Clemens Meyer das Verfahren als Spiel wiederholt und haben ihm diese Fragen gestellt.

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07.10.2013
Hundertvierzehn | Bericht

Eine Phiole mit Safran

Ein kleiner Laden in einem Suk in Schardscha am Persischen Golf. Ein afghanischer Gewürzhändler verkauft die Produkte seiner Heimat, importiert unter den größten Schwierigkeiten. Tiefroter Safran, Kardamom und Säcke voller Pinienkerne versetzen einen in die Welt von Khaled Hosseinis Büchern. Eindringlich schildert Hans-Jürgen Balmes, Programmleiter für fremdsprachige Literatur, seine Erlebnisse in Schardscha und erklärt, warum die Romane Hosseinis für unser Bild von Afghanistan so wichtig sind.

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07.10.2013
Hundertvierzehn | Interview

Rafael Cardoso im Gespräch

Rafael Cardoso, Autor aus Brasilien, lebt zurzeit in Berlin, wo er das Leben seines Urgroßvaters Hugo Simon erforscht, der Bankier, Kunstmäzen und Politiker war. Im Berlin der 20er Jahre war Simon mit Albert Einstein und Thomas Mann befreundet, und Alfred Döblin machte ihn zur Romanfigur. Die große Expertin für lateinamerikanische Literatur, Michi Strausfeld, hat Rafael Cardoso in Berlin getroffen.

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07.10.2013
Hundertvierzehn | Extra

Handkäs' mit Musik – Die Songs zur Buchmesse

Frankfurt ist eine Stadt der Bücher und der Herzen. Das weiß man. Was man nicht weiß: Frankfurt ist eine Stadt der Musik. Für Messebesucher – auch solche, die noch keine Frankfurt-Fans sind – haben wir hier einige Songs zusammengesucht. Eine städtische Playlist, teils für die U-Bahn Fahrt zur Messe, teils eher für den nächtlichen Weg von der Verlagsparty zurück ins Hotel.

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